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Kraftvolle UnterstĂĽtzung bei jedem Projekt

Akku-Schrauber: ohne Kraftaufwand und Kabel schrauben

  • Aktualisiert: 25.04.2023
  • 07:12 Uhr

Das Wichtigste in KĂĽrze

  • Es gibt verschiedene Schrauber-Varianten: Fast alle werden mit einem Akku gespeist, manche können nicht nur Schrauben, sondern auch Bohren.

  • Im Vergleich zur Bohrmaschine ist mit einem leichten und flexiblen Akku-Schrauber beispielsweise das Arbeiten ĂĽber Kopf möglich.

  • Bei der Leistung gilt: Je höher die Akku-Spannung, desto besser lassen sich Schrauben eindrehen und in härtere Materialien bohren.

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Sowohl Profis als auch Hobby-Handwerker schätzen den Akku-Schrauber als unverzichtbares Werkzeug und er gehört mittlerweile zur Grundausstattung jedes gut sortierten Werkzeugkoffers. Mit dessen Hilfe lassen sich Schrauben schnell und sicher eindrehen oder lösen, was Zeit und Kraft spart und die Hände schont.

Einfaches und schnelles Zusammenschrauben

Der gute, alte Schraubendreher zählt zu den gebräuchlichsten Werkzeugen überhaupt. Denn: Jeder musste wahrscheinlich schon mal eine Schraube eindrehen. Vor allem beim Zusammenbauen von Möbeln ist der kleine Helfer unverzichtbar. Wer aber schon mal ein Möbelstück mit besonders vielen Schrauben zusammengebaut hat, weiß, wie zeit- und kraftaufwendig die Arbeit ist. Ein Elektro-Schrauber schafft als Alternative zum Schraubendreher da Abhilfe.

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Die Schrauber-Varianten auf einen Blick

Mittlerweile dient der Begriff Akkuschrauber nicht selten als Oberbegriff für sämtliche verschiedene Schrauber-Varianten. Doch es gilt zu differenzieren. In diesem Kapitel erklären wir, welche Unterschiede es gibt.

Die Schrauber-Varianten im Ăśberblick

Der klassische Akkuschrauber wird ausschlieĂźlich zum Schrauben verwendet. Mit den austauschbaren Bits ist er hervorragend geeignet fĂĽr die Arbeit an kleinen DIY-Projekten.
Der klassische Akkuschrauber wird ausschlieĂźlich zum Schrauben verwendet. Mit den austauschbaren Bits ist er hervorragend geeignet fĂĽr die Arbeit an kleinen DIY-Projekten.© stock.adobe.com
Mit seinem eingebauten Bohrfutter kann der Bohrschrauber zwischen den Modi Schrauben und Bohren wechseln. Er ist optimal fĂĽr das Arbeiten an Projekten aus Holz oder Metall.
Mit seinem eingebauten Bohrfutter kann der Bohrschrauber zwischen den Modi Schrauben und Bohren wechseln. Er ist optimal fĂĽr das Arbeiten an Projekten aus Holz oder Metall.© stock.adobe.com
Der Schlagbohrer wird durch ein mechanisches Schlagwerk in eine Vibrationsbewegung gesetzt und durchdringt dadurch selbst widerspenstige UntergrĂĽnde.
Der Schlagbohrer wird durch ein mechanisches Schlagwerk in eine Vibrationsbewegung gesetzt und durchdringt dadurch selbst widerspenstige UntergrĂĽnde.© stock.adobe.com
Der Drehschlagschrauber besitzt beim Einsatz eine pulsierende Bewegung in Drehrichtung und lockert so selbst die anspruchsvollsten Verschraubungen.
Der Drehschlagschrauber besitzt beim Einsatz eine pulsierende Bewegung in Drehrichtung und lockert so selbst die anspruchsvollsten Verschraubungen. © stock.adobe.com
Der klassische Akkuschrauber wird ausschlieĂźlich zum Schrauben verwendet. Mit den austauschbaren Bits ist er hervorragend geeignet fĂĽr die Arbeit an kleinen DIY-Projekten.
Mit seinem eingebauten Bohrfutter kann der Bohrschrauber zwischen den Modi Schrauben und Bohren wechseln. Er ist optimal fĂĽr das Arbeiten an Projekten aus Holz oder Metall.
Der Schlagbohrer wird durch ein mechanisches Schlagwerk in eine Vibrationsbewegung gesetzt und durchdringt dadurch selbst widerspenstige UntergrĂĽnde.
Der Drehschlagschrauber besitzt beim Einsatz eine pulsierende Bewegung in Drehrichtung und lockert so selbst die anspruchsvollsten Verschraubungen.

Ein nĂĽtzlicher Helfer: Der Akkuschrauber

Der Name lässt bereits vermuten, dass es sich beim "klassischen" Akkuschrauber um ein Gerät handelt, das ausschließlich zum Schrauben gedacht ist. Normalerweise verfügen Akkuschrauber nicht über ein Bohrfutter. Sprich: Die fürs Schrauben benötigten Bits werden einfach eingesteckt. Dementsprechend geht das Wechseln der Bits auch deutlich schneller über die Bühne als es beim Einsetzen in ein Bohrfutter der Fall wäre. Akkuschrauber eignen sich hervorragend für Anwendungen wie Möbel zusammenbauen, Pool selbst bauen, Garten gestalten und andere kleine DIY-Projekte.

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2-in-1: Schrauben und bohren mit dem Bohrschrauber

Mit ihm lässt sich nicht bloß schrauben, sondern auch bohren, er vereint quasi zwei Eigenschaften in einem praktischen Gerät. Anders als der klassische Akkuschrauber verfügt er über ein Bohrfutter und wartet mit zwei Gängen auf (einer fürs Schrauben, einer fürs Bohren). Der Akku-Bohrschrauber kann die Bohrmaschine ersetzen, allerdings sollten Sie beachten, dass er nur für leichtere Arbeiten wie zum Beispiel das Bohren in Holz oder Metall geeignet ist. Beton oder Stein durchdringt der Bohrschrauber nicht.

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FĂĽr anspruchsvolle Projekte: Der Schlagbohrschrauber

Dieser besondere Schrauber hat eine zuschaltbare Schlagfunktion. Heißt: Der Bohrer wird mit einem mechanischen Schlagwerk in eine Vibrationsbewegung gesetzt und ist damit in der Lage, auch widerstandsfähigere Untergründe zu durchdringen.

Weitere Schrauber-Variante: Drehschlagschrauber

Häufig wird der Drehschlagschrauber mit dem Schlagborhschrauber verwechselt, allerdings unterscheiden sich die beiden Schrauber-Varianten. Während die schlagende Bewegung beim Schlagbohrschrauber in Richtung der Drehachse erfolgt, schlägt der Drehschlagschrauber pulsierend in Drehrichtung. Er eignet sich daher eher für anspruchsvolle Verschraubungen und weniger für Bohrungen.

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Dank des Akkuschraubers sparst du Zeit und Kraft - Entdecke die Vorteile!

Dass der Akkuschrauber im Vergleich zum Schraubendreher deutlich schnelleres, effizienteres und kraftsparenderes Arbeiten ermöglicht, sollte klar geworden sein. Doch auch im Vergleich mit einer Bohrmaschine weist er einige Vorteile auf.

Der Akkuschrauber ist gemeinhin leichter, leiser und einfacher in der Handhabung. Außerdem kann er – anders als netzgebundene Bohrmaschinen – überall eingesetzt werden. Selbst dann, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Ein weiterer Aspekt: Mit dem leichten und flexiblen Akkuschrauber ist beispielsweise das Arbeiten über Kopf möglich.

Das sollte beim Kauf beachtet werden

Die Auswahl an Schraubern ist riesig, von jeder einzelnen Variante gibt es unzählige Modelle von verschiedenen Herstellern. Zunächst sollten Sie die Frage für sich beantworten, für welche Zwecke Sie den Akkuschrauber benötigen.

Sollten Sie keine anspruchsvollen DIY-Projekte planen, den Schrauber nur gelegentlich zum Zusammenbauen von Möbeln verwenden, reicht ein gewöhnlicher und verhältnismäßig günstiger Akkuschrauber. Ambitionierte Handwerker und Profis, die regelmäßig auf das praktische Gerät zurückgreifen, sind eher mit einem hochwertigeren Produkt gut beraten. Grundsätzlich sollten aber einige Aspekte vor dem Kauf beachtetet werden:

Leistung und Drehmoment

Beim Schrauber kommt es in erster Linie natürlich auf die Leistung und Kraft an. Um die beiden Eigenschaften einschätzen zu können, ist ein Blick auf die Akkuspannung (in Volt) und das maximale Drehmoment ratsam. Diesbezüglich gilt: Je höher die Akku-Spannung, desto besser kann man Schrauben eindrehen und in härtere Materialien bohren. Gängig sind folgende Spannungen:

  • 3,6 bis 9,6 Volt fĂĽr einfache Schraubarbeiten
  • 9,6 bis 14,4 Volt zum Schrauben und Bohren fĂĽr Heimwerker
  • 18 Volt und mehr fĂĽr ambitionierte Profis

Beim Drehmoment verhält es sich ganz ähnlich. Angegeben ist das Drehmoment im Normalfall in Netwonmeter (Nm). Je höher das Drehmoment, desto leichter fällt es, eine Schraube einzudrehen. Bei Geräten mit niedrigerem Drehmoment besteht die Gefahr, dass das Gerät sperrt.

Akkukapazität

Die Akkuleistung entscheidet darüber, wie lange mit dem Gerät gearbeitet werden kann. Um lästige Zwangspausen zu vermeiden, sollten Sie auf die Akkukapazität achten. Lithium-Ionen-Akkus und Lithium-Polymer-Akkus zeichnen sich durch eine besonders hohe Effektivität aus und warten mit einer geringen Selbstentladung auf. Zudem sollte der Akku austauschbar sein. Ein Ersatzakku ermöglicht es, ohne größere Unterbrechungen zu arbeiten.

Antriebstechnik

Akkuschrauber laufen mit einem Motor. Herkömmliche Geräte werden in der Regel mit Kohlebürsten in Gang gesetzt. Sie übertragen den Strom auf den rotierenden Motor. Sobald eine Kohlebürste verschlissen ist, läuft der Akkuschrauber nicht mehr. Modernere Geräte kommen hingegen ohne Kohlebürsten aus, sie werden elektronisch – mit einem magnetischen Rotor – in Bewegung versetzt.

Zubehör

Beim Kauf eines Akkuschraubers sollte zudem auf das mitgelieferte Zubehör geachtet werden. Einige Geräte sind lediglich mit dem Nötigsten ausgestattet, andere verfügen über diverse Bits und Bohrer. Zudem gibt es beispielsweise nützliches Zubehör wie Polieraufsätze oder Rührquirls zum Mischen von Farbe.

Wie teuer ist die Anschaffung?

Die Preise von Akkuschraubern variieren je nach Einsatzzweck. Gelegenheitsnutzer:innen benötigen kein kostspieliges Profi-Gerät. Einsteigermodelle sind bereits in einem Spektrum von 50 bis 100 Euro erhältlich. In puncto Qualität und Funktionalität müssen aber Abstriche gemacht werden.

Sollten Sie höhere Anforderungen an einen Akkuschrauber stellen, müssen Sie tiefer in die Tasche greifen. Leistungsstärkere Geräte für ambitionierte Heimwerker:innen und Profis fangen bei knapp 150 Euro an - nach oben sind je nach Zubehör schließlich kaum Grenzen gesetzt. Ein qualitativ hochwertiger Akkuschrauber bewegt sich zwischen 200 und 300 Euro.

💡 Profi-Tipp: Unter der Kategorie "Werkzeuge" haben wir alle Handwerkzeuge für Sie aufgelistet und erklärt. Den jeweils neuesten Beitrag finden Sie auch als Hauptthema im "Werkzeug der Woche".

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