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Wie funktioniert Kunyaza?

Wörtlich übersetzt bedeutet Kunyaza so viel wie „zum Urinieren bringen“. Keine Sorge, wenn Sie die Sexpraxis ausprobieren möchten, muss die Partnerin im Bett natürlich nicht Wasser lassen, denn mit Urinieren ist hier die weibliche Ejakulation gemeint. Aber auch ohne Ejakulation können Sie beim Kunyaza die Frau zum Höhepunkt bringen.

Sie fragen sich, wie? Hier die Anleitung: Im ersten Schritt wird der Penis durch vaginale Penetration befeuchtet und noch bevor die Frau einen Orgasmus bekommt, aus der Scheide gezogen. Sein bestes Stück hält er dann zwischen den zwei Fingern. Jetzt kommt der spannende Part beim Kunyaza, bei der vor allem die richtige Technik gefragt ist. Denn jetzt wird mit dem Penis rhythmisch auf die inneren Schamlippen, dann auf den Scheidenvorhof und die Klitoris geklopft – so als würden Sie um Einlass bitten. Die Geschwindigkeit des Klopfens wird dabei zunehmend gesteigert, bis Sie so die Frau zum Höhepunkt bringen.

Wie kommt Mann darauf?

Jede Sexualpraxis hat Ihre kleine Anekdote – nicht anders verhält es sich beim Kunyaza. Der Legende nach soll ein Mann vor dem Beischlaf immer so nervös gewesen sein, dass seine zitternden Hände den eigenen Penis nicht in die Vagina der Partnerin einführen konnten. Aus dem eigentlich ungewollten Nebeneffekt, dem Beben des Körpers, konnte er dann doch seine Frau zum Höhepunkt bringen – die Geburtsstunde von Kunyaza.

Welche Position eignet sich am besten?

Wichtig beim Kunyaza ist, dass die Beine weit geöffnet sind, damit Mann mit seinem besten Stück gezielt auf die entsprechenden Stellen klopfen kann. Am bequemsten ist es daher, wenn sich die Liebste auf den Rücken legt und Sie vor ihr in die Knie gehen. Wer ein tendenzieller Frühkommer ist, kann auch in der Löffelchenstellung die Frau zum Höhepunkt bringen. Denn liegt Mann seitlich, fließt das Blut nicht so schnell in den Penis, was eine starke Erektion verhindert. Für Kunyaza ist ein erigierter Penis im Übrigen nicht zwingend erforderlich. Im Gegenteil: Schließlich setzen Sie Ihren kleinen Freund ja als Knüppel ein und im steifen Zustand können sich härtere Schläge mitunter unangenehm anfühlen.

Trockenübung mit Melone

Aus eurozentristischer Sicht mag Kunyaza ein wenig ungewöhnlich, für einige womöglich sogar albern aussehen – auch wenn Mann damit eine Frau zum Höhepunkt bringen kann. Möchten Sie die afrikanische Sexualpraxis trotzdem einmal ausprobieren, können Sie mit dieser einfachen Übung etwaige Hemmungen überwinden: Teilen Sie einfach eine Wassermelone und nutzen Sie die eine Hälfte als Vagina-Simulation. Nun ein Loch hineinschneiden und davor ein großes Dreieck einkerben. In das Loch stecken Sie eine Gurke – oder etwas, das einem Penis ähnlich sieht – und streicheln damit zunächst die Innenseite der Einkerbung – so sanft, dass Sie die Kerne nicht versehentlich rauspulen. Dann die Geschwindigkeit erhöhen, die essbare Penis-Attrappe in verschiedenen Winkel halten und immer fester klopfen. Einzige Herausforderung dabei: Die Gurke sollte nicht brechen, denn im Ernstfall würden Sie Ersatz selbst beim Gemüsehändler nicht bekommen.