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Steigende Preise: Als nächstes ist Bier dran

07.04.2022 • 16:41

Schlechte Nachrichten für geneigte Biertrinker: Angesichts steigender Energie- und Rohstoffkosten sehen sich Bierbrauer gezwungen, die Preise zu heben.Nach den Süßwaren reiht sich der Gerstensaft damit in den besorgniserregenden Trend steigender Lebensmittelpreise mit ein.

Schlechte Nachrichten für geneigte Biertrinker: Angesichts steigender Energie- und Rohstoffkosten sehen sich Bierbrauer gezwungen, die Preise zu heben.

Nach den Süßwaren reiht sich der Gerstensaft damit in den besorgniserregenden Trend steigender Lebensmittelpreise mit ein.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), Holger Eichele, nennt die Entwicklung für die Brauereien in Deutschland "dramatisch". "Die Kosten schießen durch die Decke, sie drohen völlig aus dem Ruder zu laufen", warnt er gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Fast alle Rohstoffe, die für das Brauereigewerbe nötig sind, seien von Preiserhöhungen betroffen, schreibt "inFranken.de". Dazu gehören neben Weizen und Gerste auch Glas, Etiketten und Metall für die Kronkorken.

Leere Regale seien jedoch nicht zu befürchten, entwarnt der DBB, nach dessen Angaben es mehr als 1.500 Brauereien in Deutschland gibt.

Einzelhändler stimmten die Verbraucher laut "ntv.de" bereits im Vorfeld auf höhere Preise ein. Schon vor Ausbruch des Angriffs-Kriegs in der Ukraine seien die Lebensmittelpreise aufgrund der steigenden Energiekosten um rund fünf Prozent angehoben worden.