- Bildquelle: Fotolia © Fotolia

Die Tuk-Tuk-Abzocke

Dass Urlauber schon kurz nach der Ankunft in Thailand beschummelt werden, ist nichts Neues. Wie in der Türkei boomt auch hier das Geschäft mit überhöhten Taxikosten. Noch miserabler als der Ruf der Limousinen-Taxis in Thailand ist nur der der Autorikschas, der sogenannten Tuk-Tuks. Auf sie fällt man zwar meist nur einmal rein, bevor klar ist, dass es sich um Touri-Nepp handelt – doch „einmal“ ist eben auch schon teuer.

Gut zu wissen: Die Tuk-Tuk-Driver sind oft sogenannte Schlepper, die Urlauber zu einem Abend- oder Verkaufsevent kutschieren. Die lukrative Belohnung für die Fahrer: Sie erhalten eine Provision pro Kopf vom Veranstalter. Hier werden den Touristen dann billige Waren für viel Geld angeboten.

Auch eine Masche: Die Schlepper bieten eine günstige Stadtrundfahrt an, machen dann aber schon nach kurzer Zeit am ersten Verkaufsladen Halt. Wer nichts kauft, wird einfach stehengelassen – an ihm verdient der Fahrer schließlich nichts. Dennoch ist das vorher abgemachte Fahrgeld in voller Höhe fällig.

Tipps fürs Taxifahren in Thailand

Vor allem in Bangkok ist die Tuk-Tuk-Abzocke an der Tagesordnung. Wer hier trotzdem mit der Autoritkscha fahren möchte, sollte die Augen offen halten und nur bei Fahrern einsteigen, die er selbst angesprochen hat. Andernfalls ist der Ärger bereits vorprogrammiert. Angebote für preiswerte Stadtrundfahrten sollten Sie zudem grundsätzlich ablehnen.

Insbesondere nachts sind viele Schlepper unterwegs. Sie bieten Urlaubern an, sie zu einer unterhaltsamen Show oder entspannenden Massage zu fahren – auch hier sollten Sie lieber „Nein“ sagen, als aus Höflichkeit auf das Angebot einzugehen.