Schlechtes Spiel, schöne Geste

Für Cristiano Ronaldo gab es schon bessere Tage. Auch im zweiten Gruppenspiel kam der Stürmer mit der portugiesischen Nationalmannschaft nicht über ein Unentschieden hinaus. Und dieses Mal war C7 am enttäuschenden Ergebnis sogar maßgeblich beteiligt. Mal scheiterte er an Ösi-Torwart Robert Almer, mal am Pfosten beim Elfmeter.

Trotz durchwachsener Leistung zeigte Ronaldo nach Abpfiff Größe. Auf dem Weg zur Kabine rannte ihm ein Flitzer entgegen. Doch anstatt den Fan wegzuschicken, stand der Kicker mit überraschender Gelassenheit für ein Selfie bereit. Dabei hatte Ronaldo allen Grund, genervt zu sein. 

Flitzer blamiert sich vor laufenden Kameras

Eine gefühlte Ewigkeit suchte der Anhänger dann jedoch nach der Kamerafunktion seines Handys und versucht mit gequält-beschämtem Gesicht die Technik des Telefons in den Griff zu bekommen. Doch Ronaldo bewahrte Ruhe und gab ihm Zeit, sein Foto zu schießen. Selbst als die Ordner eingreifen wollten, hielt der Portugiese diese demonstrativ mit ausgestreckter Hand zurück. 

Selfie gut, alles gut? Nicht ganz

Dann war es soweit: Nach einer halben Minuten panischen Drückens auf dem Smartphone gelang es dem Fan, sich mit Ronaldo auf einem Selfie zu verewigen. Am Ende gab es dann noch ein Küsschen auf die Wange seines Idols, bevor er von den Sicherheitsmännern abgeführt wurde.

Trotz gesammelter Sympathiepunkte könnte der Platzsturm für den portugiesischen Fußball weitreichende Folgen haben. Die UEFA wird wegen des Vorfalls ein Disziplinarverfahren gegen Portugals Verband eröffnen. 

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