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Die Qual der Wahl

In großen Städten gibt es viele Singles, aber bekanntlich auch viel Konkurrenz – nicht leicht, da die „eine oder keine“ zu finden und selbst aufzufallen. Wer bereits mit beiden Beinen im Leben steht und keine Lust hat, jedes Wochenende auf Partys zu gehen, um neue Leute kennenzulernen, hat’s noch schwerer bei der Partnersuche. Denn zu Hause an der Tür klingeln wird die Traumfrau wohl nicht. Ohne Eigeninitiative stehen die Chancen also schlecht.

Kontaktanzeige aufgeben: Verschiedene Möglichkeiten

 

Kontaktanzeige ist nicht gleich Kontaktanzeige. Natürlich kann Mann auch heute noch in der Zeitung inserieren. Machen Sie sich aber zuvor unbedingt Gedanken über die Zielgruppe. Junge Leute suchen eher online nach einem neuen Partner, ältere Semester lesen mehr Zeitung. Das Medium sollten Sie also darauf abstimmen, wer auf Ihre Anzeige reagieren soll.

Möchten Sie eine Kontaktanzeige aufgeben, die in der Zeitung erscheint, müssen Sie mit entsprechenden Gebühren rechnen. Die Kosten richten sich danach, wie groß Ihre Anzeige ist und wann die Zeitung erscheint. Kostenlos hingegen sind viele „Anzeigen“ im Internet. Die praktischste und günstigste Form einer „Er sucht sie“-Anzeige ist das Anlegen eines Profils bei einem Flirtportal, bei dem Sie auch Frauen online anschreiben können. Anhand dessen, was Sie eintragen, kann jeder angemeldete Single Ihre Hobbys, Partnerwünsche und Daten sehen.

Allerdings ist bei kostenlosen Portalen auch die Gefahr recht hoch, dass es Fake-Accounts gibt oder die Angaben geschönt werden. Auch sollten Sie sich bei der ernsthaften Partnersuche von Portalen fürs reine Casual Dating fernhalten.

Er sucht sie – via Spotted

Sie haben auf dem Weg zum Sport ein Mädel gesehen, hatten aber keine Gelegenheit sie anzusprechen oder haben im Eifer des Gefechts vergessen, nach ihrem Namen zu fragen? Dank Spotted müssen Sie nun nicht jeden Tag zur gleichen Zeit wieder zum „Treffpunkt“ kommen, in der Hoffnung sie wiederzusehen. Über das Portal können Sie einfach online eine Kontaktanzeige aufgeben – ganz nach dem Motto „er sucht sie“. Hinterlassen Sie einfach eine kurze Nachricht.

 

Schreiben Sie in den Post aber unbedingt rein, wo sie sich gesehen haben, wie sie aussah und was sie trug und ob sie sich unterhalten oder nur gesehen haben. Auch wie Sie aussehen, ist mitunter nicht ganz unerheblich. Der Vorteil von Spotted: Sie können nach dem Ort des Geschehens filtern und erhöhen so die Möglichkeit, dass Ihre Nachricht von der Richtigen gelesen wird oder jemand die Person kennt und Ihnen antwortet.

Übrigens: Auch auf Facebook gibt es mittlerweile verschiedene Spotted-Gruppen – ob für Hannover, Berlin, Köln, München oder Hamburg. Sind Sie ohnehin jeden Tag bei Facebook, können Sie also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und nachschauen, ob schon jemand auf Ihre „Er sucht sie“-Anzeige reagiert hat. Nachteil: Aufgrund der Beliebtheit des Dienstes, ist Ihre Nachricht voraussichtlich nicht lange sichtbar. Entweder Sie müssen regelmäßig neu posten oder Ihre Anzeige verläuft im Sande. Diese Art der Suche hat übrigens nichts mit dem beliebten Tinder-Dating per Facebook-Profil zu tun.