Raumschiff
Enterprise
"Raumschiff Enterprise" - Science-Fiction-Serie, USA 1966 - 1969
Inhalt: Die Mission ist kein Spaziergang: Unter dem Kommando von Captain James T. Kirk bekommt es die Crew der USS "Enterprise" nicht nur mit außerirdischen Lebensformen und fremdartigen, exotischen Welten zu tun, sondern gerät auch mit Warp-Geschwindigkeit von einem galaktischen Abenteuer ins nächste ...
Vorspann der Serie
"Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen.
Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat."
Hintergrund
Die wohl berühmteste Science-Fiction-Serie der Welt erzählt von den Abenteuern des Raumschiffs im 23. Jahrhundert. Die Besatzung des Schiffes soll während ihrer fünfjährigen Mission Kontakt zu bislang unbekannten Lebensformen und Kulturen herstellen und neue Welten erforschen, ohne sich in die inneren Angelegenheiten fremder Kulturen einzumischen. Was sie natürlich immer tat.
Serienschöpfer Gene Roddenberry
Eugene Wesley "Gene" Roddenberry wurde am 19. August 1921 in Texas geboren. Er schlug zunächst eine Karriere als Pilot ein und wurde später Polizist in L.A. Ende der fünfziger Jahre widmete er sich schließlich seiner eigentlichen Leidenschaft, dem Schreiben. "Star Trek" (Originaltitel der Serie) ist sicherlich seine bedeudendste Leistung und brachte ihm die Auszeichnung ein, der erste Autor und Produzent zu sein, der einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame erhielt. Roddenberry starb am 24. Oktober 1991 in Kalifornien.
Darsteller und Rollen
| William Shatner | Captain Kirk |
| Leonard Nimoy | Mr. Spock |
| DeForest Kelly | Dr. Leonard McCoy (Pille) |
| James Doohan | Montgomery Scott (Scotty) |
| George Takei | Hikaru Sulu |
| Nichelle Nichols | Nyota Uhura |
| Walter Koenig | Pavel Chekov (ab Staffel 2) |
Die U.S.S. Enterprise
Die U.S.S. Enterprise NCC-1701 ist der Stolz der Sternenflotte und steht unter dem Kommando von James Tiberius Kirk. Zusammen mit der 400 Personen starken Besatzung reist er durchs All und stellt sich jedem Abenteuer. Ihren Jungfernflug hat das Schiff im Jahre 2245 unter dem Kommando von Robert April. Unter Kirks Kommando begibt sich die Enterprise auf die berühmte Funfjahresmission zur Erforschung unbekannter Welten.
Ihre letzte offizielle Mission hat das Schiff im Jahr 2285. Zu jener Zeit eigentlich nur noch ein Schulungsschiff, wird sie nach dem schweren Gefecht mit Khan in das Raumdock zurückgebracht und soll ausgemustert werden. Doch um das Leben von Spock zu retten, schnappt sich Captain Kirk das Schiff und zerstört es über dem Planeten Genesis per Selbstzerstörung (zu sehen im Kinofilm: "Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock").
Das in der Serie verwendete 3,30 Meter lange und 90 kg schwere Original-Modell der U.S.S. Enterprise NCC-1701 wurde von dem Designer Walter M. Jefferies im Jahr entworfen. Es ist heute im National Air and Space Museum des Smithsonian Institute in Washington zu besichtigen.
Jefferies gab dem Raumschiff auch seinen berühmten Code - und erklärt die Wahl so: Der "Code" der USS Enterprise "NCC" stehe eigentlich für nichts Spezifisches. Als Inspiration dienten ihm die Registrierungen in der Luftfahrt. "N" steht für die zugelassene Flugzeugnummer in den USA, das "C" steht für ein Zivilflugzeug und das zweite "C" hat Jefferies einfach aus Lust und Laune hinzugefügt, weil es besser aussah.
Allgemeine Daten
| Kapitäne | Robert April, Christopher Pike, James T. Kirk, William Decker |
| Modell | Constitution-Klasse |
| Besatzung | 400 Mann |
| Registiernummer | NCC-1701 |
| Vorläuferschiffe | USS Enterprise XCV 330 und Enterprise NX-01 |
| Code | NCC |
Technische Daten
| Länge | 288,6 m |
| Breite | 127,1 m |
| Höhe | 72,6 |
| Gewicht | 190.00 metrische Tonnen |
| Höchstgeschwindigkeit | Warp 8 |
| Reisegeschwindigkeit | Warp 6 |
| Shuttles an Board | 5-7 (unterschiedliche Klassen) |
Das Star Trek Universum
Gibt es Captain Kirk wirklich?
Jein - einerseits basiert das Star-Trek Universum auf wirklichen Beobachtungen der Astronomie aus dem 20. und 21. Jahrhundert und es wird sogar angenommen, dass Phänomene der modernen Physik des beginnenden 21. Jahrhunderts existieren, bewiesen ist aber noch nichts. Jedoch ist in den Star Trek Folgen immer wieder von "Andromeda" und "M33" sowie von "Rigel" und "Wolf 359" die Rede, was ja reale Objekte sind. Außerdem spielt die Serie ja auch in der existierenden Milchstraße.
Aber... ist das Schöne nicht die Leidenschaft, neue Welten kennenzulernen und gedanklich dahin zu kommen "wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist"? Eben!
Wussten Sie schon...
..., dass für eine Folge rund sechs Drehtage benötigt wurden? Das ging ja flott!
..., dass Star Trek zunächst wegen schlechter Einschaltquoten abgesetzt wurde?
..., dass 1972 in den USA die erste Star-Trek-Convention mit rund 3000 Besuchern stattfand?
..., dass die Phrase "Beam me up, Scotty" in dieser Form nie in Star Trek zu hören war?
Philosophie
Vor knapp zweieinhalbtausend Jahren sagte Platon: "Das Staunen ist aller Philosophie Anfang"! Die Philosophie in Star Trek ist geprägt von der Überzeugung, dass die Menscheit eines Tages ihre Schwächen überwindet und zu einer friedlicheren Existenz findet, befreit von Armut und Kriegen. Die Serie versucht, eine positive Sicht der Zukunft zu vermitteln, ohne aber Problemen aus dem Weg zu gehen. Denn auch die Menschen in Star Trek sind nicht frei von Fehlern. Diese werden in vielen Episoden aufgegriffen und diskutiert.
Fan-Kult
Sie nennen sich selbst "Trekkies" oder "Trekker", gründen weltweite Fanclubs und veranstalten überregionale Star-Trek-Conventions. Die Fans der Kultserie sind nicht zu stoppen - immer ausgefallener werden die Ideen, der Aufwand ist riesig, wenn sie mit nachempfundenen Kostümen zu den Treffen gehen und dort ihrer Star-Trek-Sucht nachgehen. Und nicht mal vor dem Altar wird Halt gemacht - manche feiern ihre Hochzeit sogar nach klingonischem Ritus und sprechen dabei die klingonische Sprache.
Auch die NASA hat den Fankult hautnah miterlebt - es wurden nämlich rund 400.000 Briefe an die NASA geschickt, in denen die Fans darum baten, ein Space Shuttle "Enterprise" zu nennen. Die NASA ist der Bitte dann auch gerne nachgekommen und hat 1976 den ersten Orbiter "Enterprise" getauft. Das Shuttle flog zwar nie ins All, sondern wurde "nur" für Testflüge benutzt, aber trotzdem eine schöne Hommage.
Übrigens gibt es auch ein Live-Rollenspiel, bei dem Fans in die Rolle eines Original-Charakters schlüpfen oder neue Szenarien entwerfen.













































